Predigten - Kirchenbezirk Aue

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Andacht für zu Hause 


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Stille Zeit

(Pfr. Schumann, Johanngeorgenstadt)


 Der Philosoph Blaise Pascal merkte einst an: „Alles Unglück der Welt beginnt damit, dass die Menschen nicht ruhig und allein in ihrem Zimmer sitzen können.“

Aber schon der Buddha wird zitiert zum Beispiel mit folgendem Ausspruch: „Bleibe stets allein und meide die Versammlungen.“

Und ähnlich gibt der chinesische Weisheitslehrer Lao-Tse die Empfehlung, dass der weise Mensch sich möglichst auf seine vier Wände beschränken und unnötigen Kontakt mit der Gesellschaft vermeiden solle.

Unter normalen Umständen würden vermutlich die meisten von uns solcherlei Ratschläge als weltfremd und skurril abtun.

Angesichts der Corona-Pandemie hören wir diese Empfehlungen mit einem anderen Ohr: Rückzug zum Schutz vor bösen Viren!

Das Motiv hinter den angeführten Ratschlägen ist freilich kein virologisches! Es ist vielmehr ein spirituelles:

Auch Jesus hat sich bekanntermaßen von Zeit zu Zeit zurückgezogen von dem Menschenlärm in die Stille der Einsamkeit. Warum? Wozu?

Um in der Stille zu sich selbst zu kommen, um sich zu sammeln, um dem Leben, dem Lebendigen neu zu begegnen, um daraus neue Kräfte zu schöpfen und neue Klarheit zu gewinnen.

Wir Menschen bedürfen solcher „Auszeiten“, solcher klärenden, heilsamen und stärkenden Unterbrechungen. Ansonsten laufen wir Gefahr, uns zu verlieren, uns selber fremd zu werden und auszubrennen.

Daher empfiehlt Carlo Carretto: „Bring ein Stück Wüste in dein Leben, verlass von Zeit zu Zeit die Menschen, such die Einsamkeit, um im Schweigen und anhaltenden Gebet deine Seele zu erneuern! Das ist unentbehrlich. Das bedeutet „Wüste“ in deinem geistlichen Leben. 

Eine Stunde am Tag, einen Tag im Monat, acht Tage im Jahr, länger, wenn es nötig ist, musst du alles und alle verlassen, um dich allein mit Gott zurückzuziehen.“

Sicher, hier ist vom freigewählten Rückzug die Rede, wie auch Jesus aus freien Stücken die Einsamkeit aufgesucht hat. Und in normalen Zeiten bestimmen wir ja auch selbst, wie weit und für wie lange wir uns zurückziehen.

Gegenwärtig ist uns der Rückzug aufgrund der pandemischen Gefährdungslage aufgenötigt. Das ist der Unterschied!

Aber vielleicht lässt sich aus der Not auch eine Tugend machen: Sich auf das konzentrieren, was jetzt möglich und hilfreich ist: Zeit für ein gutes Buch, für Musik, Zeit für all das, wofür sonst kaum Zeit bleibt, Zeit zum Zu-sich-selber-Kommen – Zeit vielleicht auch für ein Gedicht wie zum Beispiel dieses von Werner Bergengruen:

„Oh komm, Gewalt der Stille.

Wir sind so sehr verraten

von jedem Trost entblößt.

In all den schrillen Taten

ist nichts, das uns erlöst.

Wir sind des Fingerzeigens,

 der plumpen Worte satt.

Wir woll’n den Klang

 des Schweigens,

der uns erschaffen hat.

Gewalt und Gier und Wille

der Lärmenden zerschellt.

Oh komm, Gewalt der Stille,

und wandle du die Welt.“

Machen wir also aus der gegenwärtigen Einschränkung das Beste!

Wenn uns das gelingt, kehren wir bestimmt gestärkt aus der unfreiwilligen Stille zurück, gehen wir gereifter aus der Krise.

Natürlich lassen sich die erzwungenen Einschränkungen nicht schönreden: Die Stille, die sich seit Tagen nun überall ausbreitet, fühlt sich nicht nur romantisch an: Da melden sich Sorgen. Da ist die Angst vor dem, was noch kommen mag.

Wo so vieles ungewiss bleibt, kommt es auf die Haltung an: Besonnenheit, Vertrauen, vor allem Zuversicht: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ – so der Dichter Friedrich Hölderlin, dessen Geburtstag sich am 20. März zum 250. Mal jährte.

Mit Gottvertrauen und Zuversicht haben wir gewiss die Kraft, die wir brauchen, damit wir diese Zeit bestehen.

Bleiben Sie behütet und gesund!

Mit vielen Grüßen – Christof Schumann aus Johanngeorgenstadt.

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Predigt am Palmsonntag Markus 14, 3-9

(Sup. Bankmann, Aue)


Liebe Gemeinde!

Am Palmsonntag beginnt die letzte Woche der Passionszeit. Jesu Einzug in Jerusalem aus dem Johannesevangelium (12,12-19) gibt diesem Sonntag seinen Namen. 

„Hosianna, gelobt sei der da kommt im Namen des Herrn!“ haben ihm die Menschen zugerufen als er auf einem Esel in Jerusalem einritt – er kam ganz so wie es die alte Prophezeiung im Buch Sacharja vom Einzug des Heilskönigs sagte: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.“

Das war nun erst ein paar Tage her. Der Konflikt zwischen den Herrschenden und Jesus hatte sich inzwischen in Jerusalem zugespitzt. Die Hohepriester und Pharisäer hatten beschlossen, Jesus zu ergreifen und zu töten. Nur nicht während des Festes sollte das geschehen. Denn da befürchtete man einen Aufruhr. Jesus war zu populär. Als er auf dem Esel einritt, machte er seinen Anspruch geltend, der verheißene König zu sein. In den Augen der Machthaber musste diesem Spuk schnell ein Ende gesetzt werden.

Jesus kommt als der Heilskönig, den Gott schon lange angekündigt hatte. Zur Krönungszeremonie gehörte es in Israel, dass der König gesalbt wurde. Wie beim Ritterschlang die Berührung mit dem Schwert, wie die Verleihung der Ernennungsurkunde, wenn jemand Minister wird, gehörte zur Krönungszeremonie in Israel die Salbung.  Nur war Jesu Salbung eine Salbung zum Tode. Und der Thron, den Jesus besteigen würde, war das Kreuz. Jesus wird zum König, der vom Kreuz, der von der Ohnmacht am Kreuz her herrschen wird. Aber gerade damit wird er uns allen die Hoffnung des ewigen Lebens geben. Mit den Worten unseres Wochenspruches sagt Jesus in Johannesevangelium: „Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“  

In einer strengen Folge wird in den Evangelien von den letzten Tagen Jesu erzählt. Eines ergibt sich da folgerichtig aus dem anderen:  Nach der Salbung Jesu, die in den Augen einiger Anwesender nur eine leere Verschwendung, ein sinnloser Luxus war, wird Judas den Feinden Jesu seinen nächtlichen Aufenthalt verraten. Jesus wird das Passamahl mit seinen Jüngern feiern und zugleich diese rituelle Mahlzeit auf seine Lebenshingabe deuten. „Dies ist mein Leib! Dies ist mein Blut! Solches tut zu meinem Gedächtnis.“ Man wird ihn aufgreifen im Garten Gethsemane, gefangen nehmen, verhören, verurteilen. Man wird ihn den Römern ausliefern, verspotten und foltern. Er wird zum Tode verurteilt werden und am Kreuz sterben. Streng folgt eines aus dem anderen. Wie ein präzises Räderwerk scheint eins ins andere zu greifen und unaufhaltsam der Katastrophe entgegen zu gehen. 

Ein anderer Bibelabschnitt für den Palmsonntag gibt uns so etwas wie die Leseanleitung für die Passionsgeschichte: Philipper 2,5-11: Jesus hat darauf verzichtet, in Gottes Herrlichkeit zu bleiben, sondern er wurde Mensch. Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tode am Kreuz.

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Unsere Geschichte von der Salbung Jesu im Haus Simon des Aussätzigen in Betanien scheint von dem, was bald kommen wird, noch nichts zu wissen. Nur Jesus weiß, was die Stunde geschlagen hat. Es war üblich, dass die Männer beim Abendbrot für sich waren. Gemeinsam lag man um einen niedrigen Tisch auf Polstern und aß und führte dabei wichtige Gespräche. Dass auf einmal eine Frau auftaucht – und zwar nicht zur Bedienung – war ungewöhnlich. Sie zerbrach ein Glasgefäß mit wertvollem Nardenöl. Das war so etwas wie ein kostbares Parfüm, dessen Grundstoff man aus Indien aus den Bergen des Himalajas importieren musste. Und die Frau salbte damit Jesus. Sie goss das Nardenöl über sein Haupt. Jesus war ihr König. Zumindest ehrte sie ihn mit dieser Geste. Sie ehrte ihn mit der Hingabe des äußerst kostbaren und reinen Nardenöles.

Hingabe trifft auf Hingabe. 

Was die Frau da vergießt, ist ein Vermögen und ein wertvoller Schatz.  Die nüchtern rechnenden Männer, rechnen ihr gleich vor, dass man das Nardenöl für über 300 Silbergroschen hätte verkaufen können. An anderer Stelle heißt es einmal, dass man 200 Silbergroschen bräuchte, um 5000 Männer und dazu noch Frauen und Kinder satt zu bekommen. Dies ist also noch lange nicht so viel wie das Fläschchen Nardenöl wert war. Und sie gibt es hin an Jesus, sie „verschwendet“ es, wie man ihr gleich vorwerfen wird. Sie gibt ihren Schatz für Jesus hin. Sie gibt es dem hin, der in wenigen Tagen sein Leben am Kreuz hingeben wird und der auch nichts zurückhalten wird. 

Hingabe trifft auf Hingabe. 

Warum tut sie das? Sie gibt keinen Grund dafür an, als man ihr zornige und harte Vorwürfe macht. Vielleicht kann sie nicht mal selber einen plausiblen Grund dafür nennen. Wir vermuten, sie tut es aus Liebe zu Jesus. So wie Jesus Tage später aus Liebe zu uns Menschen sein Leben hingibt am Kreuz, so gibt sie ihren Schatz hin. Vielleicht will uns Markus mit dieser Geschichte einen Lesehinweis, ein Lesezeichen geben. Verstehe das, was du jetzt liest und damit vom Leidensweg Jesu erfährst, als eine Liebesgeschichte. Verstehe es als eine Geschichte, die von der Liebe erzählt, die Gottes Sohn Jesus zu dir, Mensch, hegt. Diese Liebe Gottes zu uns Menschen ist nämlich mindestens genauso verschwenderisch wie diese Frau einst verschwenderisch war, als sie Jesus mit ihrem kostbaren Öl salbte. Gottes Liebe zu uns ist ebenso unlogisch, unbegründbar. Wer sie wirklich erfasst, ist ebenso fassungslos wie die Beteiligten an dieser Abendmahlzeit fassungslos waren. Gottes Liebe ist ebenso unlogisch, wie das, was diese Frau an Jesus tat. Wozu diese Verschwendung? „Aus Liebe, sie hat ein gutes Werk an mir getan!“ sagt Jesus. 

Hingabe trifft auf Hingabe, Liebe auf Liebe.

Jesus nimmt die Frau gegen die Kritik, oder besser, gegen die Angriffe der Männer in Schutz. Sie meinen zu wissen, was man mit Kostbarkeiten und Schätze zu tun hat.  Und sie vertreten damit durchaus eine Ansicht des Glaubens: Was wertvoll ist, gehört verkauft und das Geld den Armen gegeben. Hatte nicht Jesus einst dem reichen jungen Mann geraten, alles zu verkaufen, was er hat und das Geld den Armen zu geben. Der junge Mann wollte wissen, was er tun müsse, um das ewige Leben erben zu können. Befolge die Gebote Gottes. Und wenn du die befolgst, fehlt dir noch eins: „Geh hin, verkaufe alles, was du hast und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!“ Also wie viel Gutes hätte man mit diesem Schatz, diesem Fläschchen kostbarsten Öles, diesem absoluten Luxusartikel tun können? Und die Frau gießt das einfach weg, Verzeihung, salbt Jesus! Aber verschwendet es damit! Hin ist hin!

Da freut man sich schon mal über eine ausgesprochen großzügige Spende, mit der man viel Gutes tun kann, oder mit der die finanziellen Sorgen erstmal zu Ruhe kommen oder mit der man eine sichere Rücklage hat - und die Frau gießt das einfach weg! Diese Wohltat, die die Frau an Jesus tat, war in den Augen der anderen Vergeudung. „Wie kann man so was Wertvolles an Jesus vergeuden!“ hatten sie sich empört. Solche Gedanken zeigen aber, wie lieblos diese Männer über Jesus denken. Es zeigt, wie wenig es ihnen um Jesus geht. Es zeigt, wie sehr sie auf ihre Vorstellungen fixiert sind und wie sehr ihr Glaube eine Art Aktionsprogramm ist. Es zeigt für wie gering sie die Beziehung zu Jesus ansehen. 

Zum Glauben an Jesus gehört aber die Liebe zu ihm dazu. Das hat die Frau verstanden und ihm auch erwiesen. Jesus wirft damit nicht um, was er anderswo im Evangelium sagt, dass den Armen zu helfen ist. Und im 1. Johannesbrief soll sich die Liebe zu Gott ja gerade darin erweisen, dass man seinen Brüdern und Schwestern Gutes tut und ihnen hilft. Aber jetzt, kurz vor seinem Tod, ist es eine Wohltat, Jesus Gutes zu tun und ihm die Liebe zu zeigen.

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Soll man Gutes tun oder Schönes tun? Soll man helfen oder feiern? Soll man für die Armen spenden oder für die Vergoldung des Altars in der Kirche? Ist es besser, Geld für Brot für die Welt oder für neue Glocken zu sammeln? Was ist hier richtig und falsch?  Jesus gibt einem solchen „Entweder – Oder“ nicht Recht.  Er sagt nur „Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit.“

Worauf Jesus achtet, ist die Liebe und nicht, dass die Ideologie stimmt – und sei es die Ideologie des Mitleides, alles hingeben zu müssen für die bedürftigen Menschen. Paulus hat das später in die Worte gekleidet: „Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nicht nütze.“ (1.Kor 13,3) Sie hören bitte heraus: Das geht weder gegen das eine – dass wir den Notleidenden zu helfen haben, noch gegen das andere: dass mit unseren Gaben unsere Kirche schön und kostbar sein darf.“ Das geht gar nicht gegen etwas. Jesus widerspricht nicht der Sorge um die Armen. Es geht höchstens gegen eine falsche Korrektheit, die nur für gut finden kann, was wir für die Bedürftigen tun und die alles andere für Verschwendung hält. Denn wenn es danach ginge, wären alle Kirche nur nüchterne Zweckbauten, die gerade mal den Regen abhalten und etwas gegen die Kälte schützen. Wenn es danach ginge, dann dürfte es nichts Schönes in einer Kirche geben, was Ohr, Auge und Herz erfreut, denn das wäre dann überflüssige Verschwendung.

Der Maßstab, den Jesus hier anlegt und das worauf er achtet, ist die Liebe. Und die Liebe dieser Frau, die ihm einfach nur Gutes tun will, lässt er sich gefallen. Dafür nimmt er sie gegen die anderen in Schutz. 

„Was tue ich aus Liebe zu Jesus?“ ist die Frage, die ich als Prüffrage aus dieser Geschichte mitnehmeSie merken, dass es nicht gegen das eine und gegen das andere geht. Sondern, dass es positiv um die Liebe zu Jesus geht.  Die Frau hat seinen Leib gesalbt für sein Begräbnis. Ob sie es wusste, beabsichtigte oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Selbst wenn sie nicht ahnte, was sie in ihrer Liebe tat:  Jesus wusste, was es bedeutet.  Und so macht er aus der Handlung der Liebe eine überaus wichtige Tat. Er gibt ihr eine Bedeutung. Das tröstet mich oder das kann uns trösten, wenn wir manchmal selber nicht ganz verstehen, was wir tun oder warum wir es tun. Oder wenn wir überrascht sind, wie anders das aufgefasst wird, was wir einfach nur gut gemeint oder aus Liebe getan haben.

Jesus wird gesalbt als der König, der ans Kreuz gehen wird, der sein Leben hingeben wird und sterben wird. Was kann ein König schon noch bewirken, der sich so hingibt und aufgibt? In Jesu Tod am Kreuz erkennen wir die Liebe Gottes zu uns.  Gott hält nichts zurück. Gott bleibt nicht oben in seinem Himmel, fein verschont vom Leid in der Welt. Sondern er kommt ganz herunter zu uns Menschen, wird Mensch, lebt als Mensch, stirbt als Mensch. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ hat es Johannes aufgeschrieben. In unserer Geschichte trifft Hingabe auf Hingabe, Liebe auf Liebe. Darauf kommt es an und im Blick darauf lesen wir die Leidensgeschichte Jesu. Amen.

 

Gebet

Gott, lieber himmlischer Vater, wir danken dir, dass du deinen Sohn auf unsere Erde geschickt hast. In ihm hast du uns deine Liebe, deine Vergebung, deine Versöhnung erwiesen. Lass uns deine Liebe erkenne, erfassen und annehmen. 

Gott, lieber himmlischer Vater, deine Liebe möge unsere Liebe entzünden, entfachen, anstecken, mit Liebe und Freude Gutes zu tun an Menschen, die uns brauchen. 

Wir bitten dich für die Kranken, um die wir uns sorgen. Wir bitten dich für die, die Not leiden – auch unter uns – mach uns frei und erfinderisch, ihnen zu helfen. 

Wir bitten dich für die, die der Corona-Virus infiziert, krank macht, tötet, die er arbeitslos, angstvoll, hoffnungslos macht.  

Wir bitten dich für die Einsamen, hilf uns ihnen die Einsamkeit leichter zu machen. Wir bitten dich für die Armen bei uns und in der ganzen Welt. Hilf uns, sie nicht aus den Augen und dem Sinn zu verlieren. 

Wir bitten dich um deine Nähe, deinen Beistand, deinen Schutz. Amen.




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Einen Gottesdienst aus unsrer Region zum Palmsonntag können Sie 10:00 Uhr im erzTV, bzw. im Kabenjounral sehen. 







 
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21.03.2020
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