Kirchenbezirk Aue

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Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24
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Willkommen auf der Homepage des Kirchenbezirks Aue.

 
Mit der obenstehenden Jahreslosung 2020 möchte ich Sie herzlich grüßen. Glauben oder Unglauben, Vertrauen oder Zweifeln. Was davon wird uns begleiten? Was wird unsere Schritte lähmen oder beflügeln? Ich wünsche Ihnen Zuversicht und Vertrauen in diesem neuen Jahr und dass es für Sie ein gutes Jahr wird.                                              
 
Ihr Dieter Bankmann, Superintendent  (2.1.2020)
 
Die rasante Verbreitung des Corona-Virus und die eingeleiteten Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz betreffen im Kern das Leben und den Dienst unserer Kirche.
Kein Zweifel – die angeordneten Schutzmaßnahmen sind nötig um zu verhindern, dass die Infektionen weiterhin rasant ansteigen. Aber sie nötigen uns auch, das Gegenteil von dem zu tun, was wir nach unserem Gefühl gerne tun wollen. Wenn wir in Angst sind, suchen wir die Nähe anderer Menschen. Doch jetzt ist räumlicher Abstand wichtig, um Ansteckung zu verhindern. In den Kirchen suchen wir zum Gebet, zum gemeinsamen Singen und zum Heiligen Abendmahl zusammenzukommen.  Aber gerade diese Zusammenkünfte sind zurzeit nicht möglich – nicht in den Kirchen, und sie sollten auch im privaten Bereich nur auf die engsten Familienmitglieder beschränkt sein.  Das ist eine Herausforderung für uns, für unser ganzes Land und für alle betroffenen Länder auf der Erde.
Was können wir denn nun tun? Ich denke, wir sollten uns auf das besinnen, was es von Anfang an in der jungen Kirche gab: die geistliche Gemeinschaft bewahren auch über große Entfernungen und lange Zeiten hinweg. Der Apostel Paulus schreibt in seinen Briefen davon, wie sehr er an die Christen in den verschiedenen Gemeinden im Gebet denkt. So pflegte er mit ihnen über lange Zeiträume geistliche Gemeinschaft. (Phil 1.3f. „Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke – was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden – für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute.“)
Gebete, Briefe, Telefonanrufe, Gebetszeiten z.B. zum Abendläuten der Glocken, dazu das Symbol einer Kerze im Fenster sind in diesen Wochen für uns mögliche Weisen, an der Gemeinschaft festzuhalten. Sie helfen uns auch, nicht nur bei unserer eigenen Not zu bleiben. Denn wir schließen in die Gebete die mit ein, die isoliert und einsam, die infiziert, erkrankt und schwerkrank sind. Wir denken an die, die sich ihnen widmen in den Kliniken, wir erbitten für sie Segen und Kraft. Wir denken an die Verantwortlichen in Regierung und Behörden, die schwere Entscheidungen treffen müssen. Wir haben die Länder mit im Blick, die ebenso wie wir oder noch schlimmer betroffen sind. Wir bitten für die, die an Impfstoffen forschen.
Und wir versuchen, die Zeit dieser verordneten Pause zu nutzen und uns bewusst zu machen, was alles wir überhaupt nicht selbstverständlich in den Händen haben, auch wenn uns unsere Zeit vorgaukelt, es müsse immer alles gehen. Wir sind in unserem Leben auf die Gnade angewiesen und auf den Segen Gottes, der uns unsere Vorhaben gelingen lässt – oder eben nicht. Jakobus 4,13 heißt es: „Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“ Bitten wir also gemeinsam unseren Herrn, dass wir diese Zeit überstehen, dass Kranke genesen, dass das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder Tritt fassen wird, dass wir Menschen danach wieder mehr zusammenkommen und uns weniger auseinanderreißen lassen. Bitten wir, dass diese Zeit am Ende zum Segen wird.
 
Gott segne Sie – und bleiben Sie gesund.
Ihr Dieter Bankmann
 
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